Plusenergiehaus
Ein Plusenergiebau erarbeitet einen möglichst grossen Energieüberschuss zur Einspeisung ins Stromnetz. Dazu soll der Eigenenergiebedarf durch bauliche und architektonische Massnahmen möglichst tief und die Energieproduktion möglichst hoch sein. Unser mit dem Schweizerischen Solarpreis 2011 ausgezeichnetes «Haus Usser Allmend» erzielt dabei einen Deckungsgrad von sagenhaften 315%.

Passive Solarnutzung
Um Energie zu sparen soll ein Haus «passiv» von Sonnenenergie durch die Fenster, von inneren Wärmequellen und von zurückgewonnener Wärme warm gehalten werden. Das Gebäude ist dahingehend zu optimieren, dass es bei minimalen Verlusten durch einen hochwertigen Dämmperimeter möglichst viel Sonnenenergie durch die Fenster «tankt» und innerhalb der Gebäudehülle speichert. Die Haustechnik ist auf minimale und präzise ausgelegte Leistung optimiert.

Aktive Solarnutzung
Die aktive Gewinnung von Sonnenenergie erfolgt beim Plusenergiebau primär durch eine Photovoltaik-Anlage, welche im Jahresdurchschnitt mehr als den gesamten Eigenbedarf des Gebäudes deckt.

 

Ob und in welchem Ausmass bei Plusenergie-Häusern nebst Photovoltaik zur Stromerzeugung auch Sonnenkollektoren zur Wärmeerzeugung sinnvoll sind, hängt vom gewählten Heizsystem ab, welches optimal auf die Möglichkeiten der Energieeinsparung und passiven Solarnutzung des Gebäudes abgestimmt sein muss.

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Eine kurze Abhandlung zum Thema Plusenergie von Thomas Metzler finden Sie auch hier:                          
2014 Plusenergiebauten, Nachhaltig Bauen (PDF)

Wenden Sie sich für ein erstes Gespräch an Thomas Metzler:
Tel. 052 740 08 81 oder metzler@bauatelier-metzler.ch